Review (PC): XCOM 2

4 Jahre nach XCOM: Enemy Unknown ist es mal wieder Zeit, gegen Aliens zu kämpfen. Aber im Gegensatz zu den Vorgängerversionen sind die Vorzeichen diesmal anders. Die Erde wurde von den Aliens besetzt und man darf selbst Widerstandskämpfer spielen. Als Basis steht einem dabei ein gekapertes Raumschiff zur Verfügung, mit welchem man von Einsatz zu Einsatz reist. Neben den Einsätzen ist es auch wichtig, zu den einzelnen Widerstandszellen Kontakt aufzunehmen, um entsprechende Unterstützung zu erlangen und damit notwendiges Kapital. Dies ist auch notwendig, um das Raumschiff weiter zuzubauen, Soldaten zu rekrutieren, Wissenschaftler anzuheuern oder Ingenieure.

Bei den Soldaten gibt es unterschiedliche Klassen: Ranger, Grenadier, Scharfschütze
und Spezialist.

Jede Klasse hat im Kampf seine Vorteile und wie man es vom Vorgänger kennt, sammelt man während des Kampfs Erfahrungspunkte und kann seine Soldaten zu tödliche Scharfschützen machen, zu sehr guten Hackern oder einem Ranger, der fast unerkannt zwischen die gegnerischen Reihen laufen kann. Natürlich könnt Ihr auch Eure Soldaten mit anderen Waffen oder Rüstungen ausrüsten, aber das ist auch abhängig davon, wie gut Eure Erforschung ist und ob die entsprechende Waffe oder Rüstung durch die Ingenieure schon produziert wurde.

Vor jedem Einsatz besteht die Möglichkeit sich seinen Trupp zusammenzustellen und auch Auszurüsten. Das ist auch notwendig, da nicht jeder Einsatz gleich ist und auch die Umgebung unterschiedlich. Überhaupt ist XCOM 2 gegenüber seinem Vorgänger was die Karten oder Missionen angeht abwechslungsreicher und bietet auch im Taktischen-Kampf eine ausgesprochene gute Grafik. Zum Beginn fast jeden Einsatz sind die Soldaten im "Schleich"-Modus. Dadurch wird man von den Gegnern nicht gesehen und kann bis zum ersten Angriff unentdeckt seine Soldaten in Stellung bringen. Dies ist eine feine Neuerung gegenüber dem Vorgänger. Dadurch besteht auch die schöne Möglichkeit, die eigenen Soldaten so zu platzieren, dass sie die Aliens flankieren und dann schnell ausgeschaltet werden können.

Apropos Aliens, es gibt neue fiese Einheiten die einem das Leben schwer machen und vieles abverlangen. Wenn man sich gerade an die Gegner gewöhnt hat, tauchen neue auf wodurch XCOM 2 alles andere als langweilig wird. Gerade wenn man eine Rundenlimitierte Mission hat, wovon es nicht gerade wenig gibt, und man merkt, dass man nur noch drei Runden bis zum Fehlschlag hat und ein neuer Gegner auftaucht, dessen Schwachpunkte man noch nicht kennt. Der ein oder andere Alien hinterlässt bei seinem ableben auch interessante Ausrüstungsgegenstände, die man dann innerhalb einer bestimmten Zeit einsammeln sollte oder falls die Mission rechtzeitig beendet wird, werden diese Gegenstände automatisch eingesammelt.

Nach jeder Mission gibt es dann eine Zusammenfassung und falls sich ein Soldat von Euch verletzt hat, was nicht gerade selten vorkommt, muss er natürlich wieder geheilt werden. Wieder in der Weltkarten-Übersicht angekommen, besteht die Möglichkeit die nächsten Einsätze vorzubereiten, Materialien zu sammeln, Kontakt zu einer anderen Region aufzunehmen oder, oder, oder.

Fazit

XCOM 2 ist ein würdiger Nachfolger von XCOM: Enemy Unknown. Das Spiel wird nicht langweilig und die Dauermotivation ist sehr hoch. Mit den unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade wird auch der beste Stratege gefordert und falls Euch doch mal langweilig wird, schaut mal bei den Mods nach, vielleicht ist ja die ein oder andere Modifikation für Euch dabei.

27. April 2016, von Uwe Themann

XCOM 2

PC Spiel

GenreStrategie Rundenbasierte Strategie
Publisher2K Games
EntwicklerFiraxis Games
Websitexcom.com
Facebookfb/XCOM
Release05.02.2016
Twittertwitter/xcom
YouTubeyoutube.com/xcom

2K Games

Publisher

Website2kgames.com
Twittertwitter/2KGermany

Mehr zu diesen Themen