Doomscrolling: So schützen Sie Ihre Augen beim Scrollen
Social-Media-Feeds, Nachrichten und endlose Kommentarspalten – schon ein kurzer Blick aufs Smartphone kann schnell zur halbstündigen Scroll-Session werden. Dieses Phänomen nennt sich „Doomscrolling“ und bezeichnet das exzessive Konsumieren negativer Nachrichteninhalte, meist über das Smartphone. Was mental ermüdend ist, stellt auch für unsere Augen eine echte Herausforderung dar. Denn das aktive Scrollen durch flackernde Reels belastet die Augen stärker als passives Videoschauen.[1] Sie müssen sich dabei permanent an wechselnde Inhalte, Kontraste und Lichtverhältnisse anpassen. Trockene Augen und verschwommenes Sehen können die Folge sein. Wir haben deshalb die wichtigsten Tipps zusammengestellt, wie man trotz digitaler Dauerbeschallung augenfreundlich durch den Alltag kommen kann.
Digitale Pausen bewusst einplanen
Je bewegter der Inhalt, desto mehr weitet sich die Pupille. Das Fokussieren wird dann immer schwieriger. Für die Augen stellt das eine zusätzliche Belastung dar. Besonders bei intensiver Smartphone-Nutzung sind regelmäßige Unterbrechungen deshalb wichtig. Als Faustregel kann man sich dabei die 20-20-20-Regel merken: Alle 20 Minuten sollten die Augen für mindestens 20 Sekunden auf etwas schauen, das etwa 20 Meter entfernt ist. So entspannen sich die Augenmuskeln und die Sicht wird entlastet. Auch feste smartphonefreie Zeiten –besonders am Abend – geben den Augen Gelegenheit zur Regeneration. Wer sein Handy vor dem Schlafengehen bewusst beiseite legt, unterstützt die Augengesundheit nicht nur durch die smartphonefreie Zeit, sondern auch durch einen erholsameren Schlaf.
Licht und Kontraste anpassen
Zu helle Displays in dunkler Umgebung oder starke Kontraste belasten die Augen besonders. Empfehlenswert ist es, die Bildschirmhelligkeit an das Umgebungslicht anzupassen und, wenn möglich, den Nachtmodus zu aktivieren. Dieser Modus sorgt dafür, dass der Blaulichtanteil des Smartphones reduziert wird. Ein hoher Blaulichtanteil beim Scrollen stört die Ausschüttung des Hormons Melatonin und kann den Schlafrhythmus dadurch negativ beeinflussen. Gedämpftes Licht und warme Farbtöne am Abend entlasten hingegen die Augen und unterstützen die nächtliche Regeneration.
Blinzeln nicht vergessen
Wer lange und konzentriert auf kleine Bildschirme schaut, blinzelt seltener und vergisst Pausen. Die Augenoberfläche trocknet dadurch aus und es kann zu Rötungen, Fremdkörpergefühl oder verschwommenem Sehen kommen. Besonders beim Scrollen starren wir oft unbewusst und über einen längeren Zeitraum hinweg auf den Bildschirm. Ein bewusster Lidschlag zwischendurch unterstützt die natürliche Befeuchtung der Augen. Wer merkt, dass die Augen schnell trocken werden, kann zusätzlich auf befeuchtende Augentropfen wie etwa HYLO CARE® zurückgreifen – sowohl vorbeugend als auch bei akuten Beschwerden.
Doomscrolling lässt sich im Alltag oft nicht vollständig vermeiden – ein bewusster Umgang mit Bildschirmzeiten schon. Wer regelmäßig Pausen einlegt, auf gutes Licht und regelmäßiges Blinzeln achtet, schützt langfristig seine Sehkraft und sorgt für mehr Wohlbefinden im digitalen Alltag.