Spannend, romantisch, humorvoll - der neue Fantasyroman von Heike Eva Schmidt

Ein fantastisches Zeitreisebuch der ganz besonderen Art hat Heike Eva Schmidt mit Die gestohlene Zeit geschrieben - denn nicht Heldin Emma bewegt sich in unterschiedlichen Epochen, sondern die Zeit rennt ihr einfach davon. Mit einem Augenzwinkern schildert die Autorin das Staunen ihrer aus den 80ziger Jahren stammenden Protagonistin über Handys, Internet und den Euro und darüber, dass Modern Talking-Sänger Dieter Bohlen immer noch durch die Medien geistert. Doch auch ihre Verfolger, die Zwerge aus König Laurins mythischem Reich, haben zum Glück ihre Anpassungsprobleme ...

Nach ihrem hochgelobten Erstling Purpurmond, mit dem sie für den Seraph 2013 als bestes Debüt nominiert war, ist der in München lebenden Bambergerin Heike Eva Schmidt wieder ein bezaubernder und hochspannender Fantasy-Roman gelungen, der die Sage vom Rosengarten des Zwergenkönigs Laurin mit einer romantischen Liebesgeschichte verknüpft.

1987: Auf einer Bergwanderung in den Dolomiten findet Studentin Emma in einem verwilderten Rosengarten einen geheimnisvollen Ring, nichtsahnend, dass dieser dem sagenhaften Zwergenkönig Laurin gehört. Zwei Mitreisende stehlen ihr den Schmuck und lassen sie allein zurück - da taucht auf einmal eine Horde Zwerge auf, die Emma in Laurins unterirdisches Reich verschleppen. Dort trifft sie Jonathan, auch er ein Gefangener des Königs. Gemeinsam gelingt ihnen die Flucht, aber Laurin belegt sie mit einem grausamen Fluch. Zurück in der Oberwelt stellt Emma schockiert fest, dass inzwischen fast 30 Jahre vergangen sind. Um den Fluch zu lösen, müssen sie und Jonathan den Ring wiederfinden - aber wie sollen sie die beiden Diebe nach all den Jahren ausfindig machen?

13. September 2013, von Markus 'Markus S.' Schaffarz

Droemer Knaur

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