Faker wird Game Ambassador des Esports World Cup und des Esports Nations Cup
Der wohl bedeutendste Athlet des E-Sports schließt sich damit Cristiano Ronaldo, dem globalen Botschafter der Esports Foundation, und dem Game Ambassador Magnus Carlsen bis 2028 im Botschafterprogramm an. In seiner neuen Rolle soll er die aktiven Spieler repräsentieren und die nächste Generation inspirieren.
Die Esports Foundation (EF) gab heute bekannt, dass Lee „Faker“ Sang-hyeok, der erfolgreichste und einflussreichste Spieler in der Geschichte von League of Legends, bis 2028 zum Game Ambassador für den Esports World Cup (EWC) und den Esports Nations Cup (ENC) ernannt wurde. Fakers Karriere reicht weit über das kompetitive Gaming hinaus und hat ihn in Südkorea zum Nationalhelden gemacht. Sie spiegelt den Aufstieg von E-Sportlern zu kulturellen Ikonen einer digitalen Generation wider.
Faker schließt sich Cristiano Ronaldo und Magnus Carlsen im Botschafterprogramm der Esports Foundation an. Gemeinsam stehen sie für die weltweit wachsende Kultur des Wettbewerbs: die Reichweite des traditionellen Sports, die Entwicklung des kompetitiven Gamings und die Athleten, die den E-Sport groß gemacht haben.
Faker wird die Perspektive der E-Sportler bei den internationalen Veranstaltungen der Esports Foundation vertreten. Dazu gehören Events, Initiativen für Athletinnen und Athleten, Medienauftritte sowie Formate mit Vertretern aus der Branche. Ziel ist es, den Austausch zwischen Spielern, Fans und Organisationen weiter zu fördern.
„Man kann nicht über E-Sport sprechen, ohne Faker zu erwähnen. Er ist der prägendste Athlet des kompetitiven Gamings: ein Champion, dessen Leistungen, Disziplin und Beständigkeit eine ganze Generation inspiriert haben“, so Ralf Reichert, CEO der Esports Foundation. „Als Game Ambassador verkörpert Faker etwas, das für unser Botschafterprogramm von großer Bedeutung ist: Der E-Sport schafft seine eigenen globalen Ikonen. Beim EWC, dem ENC und der New Global Sport Conference wird er dazu beitragen, dass die Interessen der aktiven Profis in die Weiterentwicklung des Esports einfließen.“
Faker fügt hinzu: „Der Wettkampf hat mein Leben geprägt, und ich bin stolz darauf, der Esports Foundation als Game Ambassador beizutreten. Ich möchte weiterhin mit T1 um die größten Titel kämpfen und gleichzeitig die Spieler und Fans vertreten, die den E-Sport weltweit mit aufgebaut haben. Durch den Esports World Cup, den Esports Nations Cup und die anderen Plattformen der Foundation hoffe ich, die nächste Generation dazu zu inspirieren, ihr Bestes zu geben, Rückschläge zu überwinden und daran zu glauben, wie weit sie der E-Sport bringen kann. Es gibt noch viel zu erreichen.“
Seit über einem Jahrzehnt steht Faker für kompetitives Gaming. Auch wenn er seine Erfolge vor allem in League of Legends feiert, reicht sein Einfluss mittlerweile weit über das Game hinaus. Während sich der E-Sport zu einer globalen Sportart entwickelt hat, die Arenen füllt und Nationalhelden hervorbringt, ist Faker stets im Mittelpunkt dieser Geschichte geblieben. Er wurde zu einem der größten Athleten seiner Generation und inspiriert Millionen von Spielern auf der ganzen Welt.
Als sechsmaliger League of Legends Weltmeister, Gewinner des EWC 2024, zweifacher MSI-Champion und zehnmaliger LCK-Meister hat Faker über ein Jahrzehnt mit T1 auf höchstem Niveau gespielt. Diese Woche wird Faker auf der größten E-Sport-Bühne der Welt mit T1 erneut versuchen, die EWC-Trophäe zurückzuerobern.
Über den Wettkampf ist Faker zu einem der bekanntesten Sportler Südkoreas geworden. Im Jahr 2026 wurde er als erster E-Sportler mit der Blue-Dragon-Medaille ausgezeichnet, der höchsten sportlichen Ehrung des Landes. Sie wurde ihm von Präsident Lee Jae-myung in Anerkennung seiner Verdienste für den koreanischen Sport und die koreanische Kultur verliehen.
Für Millionen von Fans verkörpert Faker die Ideale, die den Spitzensport ausmachen: Disziplin, Bescheidenheit, Durchhaltevermögen und das unermüdliche Streben nach Höchstleistungen. Mit der wachsenden kulturellen Bedeutung des E-Sports ist auch Fakers öffentliche Rolle größer geworden. Heute steht er im Austausch mit führenden Persönlichkeiten aus Sport, Politik, Wirtschaft und Unterhaltung.