CLOUD ATLAS - Raubkopien und große Erfolge in Fernost

die absolut lesenswerte Titelstory der Ausgabe von heute, 07.02.2013 in „Die Zeit“ behandelt das Problem der Filmpiraterie am Beispiel von CLOUD ATLAS.
Die Autorin, Kerstin Kohlenberg hat über Monate hinweg Produzent Stefan Arndt, Teammitglieder und Experten der Antipiraterie begleitet und beobachtet. Dabei wurde sie von allen Partnern von X Filme, wie Warner Bros. Deutschland und der A Company unterstützt.

Das Urheberrecht wird aktuell wieder heftig diskutiert. Aus diesem Grund ist dieser Artikel so bedeutsam. Er zeigt eindrucksvoll auf, welchen Schaden diejenigen erleiden, die Werte erst schaffen.

In zwei kleinen Punkten müssen wir den ansonsten hervorragend recherchierten Artikel allerdings ergänzen:

Die verschiedenen Förderer setzen nicht ihre Begeisterung für den Film zur Zahlung voraus. Vielmehr sind es generell Zahlungen in Raten, die zu bestimmten Phasen der Herstellung eines Films fällig werden. Dazu gehört auch eine Rate nach Sichtung eines Rohschnitts. Diese Sichtung der MDM Mitteldeutsche Förderung wird im Artikel erwähnt.

Und der Film hat nicht USD 200 Millionen gekostet, sondern „nur“ USD 150 Millionen (100 Millionen Produktionskosten und 50 Millionen Marketingkosten).
Diese Information bedarf der Korrektur, um das internationale Boxoffice richtig deuten zu können.

Und hier gibt es sehr erfreuliche Nachrichten aus China.
CLOUD ATLAS, der am 31.01.2013 in China gestartet ist, ist bereits am ersten Tag noch vor SKYFALL auf Platz 1 der Kinocharts eingestiegen. Seit nun 7 Tagen verteidigt CLOUD ATLAS diese Position und hat bereits ein Box office von umgerechnet USD 17 Millionen eingespielt. Auch das Chinesische Neujahrsfest, das traditionell die Besucherzahlen in den Kinos sinken lässt, konnte CLOUD ATLAS nicht stoppen. Die Trendcharts und Medienberichte sehen eine anhaltende Begeisterung für den Film voraus.
Wir sind sehr zuversichtlich, einer der erfolgreichsten Filme des Jahres in China zu werden.

Mit diesen positiven Nachrichten und den noch zu startenden Ländern, Frankreich, UK, Japan und Australien sind wir sicher, die USD 150 Million Kosten des Films mühelos einzuspielen.

Dies ist im Fall von CLOUD ATLAS eine glückliche Fügung, da uns der „gestohlene“ Film zwar nicht reich macht, aber auch nicht ruiniert.

Bitte lesen Sie den Artikel in der ZEIT und helfen Sie dabei, Piraterie nicht zu einem Kavaliersdelikt zu machen.

Filmpiraten sind und bleiben Parasiten, die ihren Wirt nach und nach zerstören.
Wir alle wollen auch weiterhin Filme sehen – Am Besten im Kino.

7. Februar 2013, von Markus 'Markus S.' Schaffarz

X Verleih

Publisher

Websitex-verleih.de

Mehr zu diesen Themen