1 Million Glasfaser-Anschlüsse für Berlin

Die Deutsche Telekom macht Berlin zur Glasfaser-Hauptstadt Deutschlands. In den kommenden Jahren soll ein Glasfaser-Netz mit einer Million FTTH-Anschlüssen (Fiber to the home, also Glasfaser bis ins Haus) entstehen.

Diese Anschlüsse bieten den Nutzern Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde. Die ersten 600.000 Anschlüsse will das Bonner Unternehmen bis Ende 2025 fertigstellen, insgesamt sollen es in den nächsten gut sechs Jahren eine Million werden. Damit startet die Telekom das größte Glasfaser-Ausbauprojekt im Bundesgebiet.

Prestigeprojekt mit Signalwirkung

Srini Gopalan, im Vorstand der Telekom zuständig für das deutsche Festnetz- und Mobilfunkgeschäft: „Wir sind das Glasfaser-Unternehmen Nummer eins. Diesen Anspruch untermauen wir mit der Digitalisierung der deutschen Bundeshauptstadt. Unsere Pläne für weitere Metropolen werden in Kürze folgen. Menschen und Unternehmen in Deutschland und in der Hauptstadt bekommen von der Telekom jetzt die schnellste Breitband-Technologie. Dafür fahren wir in der Hauptstadt jetzt unseren Glasfaserausbau hoch. Dabei konzentrieren wir uns nicht auf bestimmte Stadtteile, sondern bauen in allen zwölf Bezirken aus. Denn Berlin braucht eine zukunftsfähige Digitalinfrastruktur. Dafür übernimmt die Telekom Verantwortung. Wir zählen dabei auf Unterstützung aus der Politik, zum Beispiel bei Genehmigungsverfahren oder bei der Erlaubnis, alternative Verlegemethoden zu nutzen. Denn nur gemeinsam mit den Entscheidungsträgern werden wir Berlin ins Gigabitzeitalter bringen.“

Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe: „Es ist eine gute Nachricht, dass die Telekom den Glasfaserausbau in der ganzen Stadt weiter vorantreibt. Die Berlinerinnen und Berliner brauchen schnelles Internet im Festnetz - und zwar in allen Bezirken, in den Innenstadtbezirken genauso wie in den Randgebieten. Ich freue mich, dass wir durch die Zusammenarbeit mit der Telekom die Versorgung mit leistungsfähigem Breitband sicherstellen können und gleichzeitig durch effiziente Planung die Anzahl und das Ausmaß von Baustellen reduzieren. Somit bringt die Kooperation mit den Akteuren und die Vorhaben des Gigabitausbaus für alle Seiten spürbare Vorteile.“

Telekom bringt beste Voraussetzungen für Netzausbau mit

„Für die bevorstehenden Bauarbeiten haben wir durch unseren umfangreichen Vectoring-Ausbau gute Voraussetzungen geschaffen. So können wir in weiten Teilen der Stadt auf Leerrohrsysteme zurückgreifen. Dadurch benötigen wir weniger Tiefbau. So bauen wir schneller aus und die Belastung der Bevölkerung durch Verkehrseinschränkungen und Baustellenlärm sinkt deutlich“, erklärt Telekom Deutschland Technik-Chef Walter Goldenits. Auch die vom Bonner Unternehmen gewünschten alternativen Methoden wie Trenching oder Spülbohrungen entlasten Bürgerinnen und Bürger.

Die Telekom betreibt in Deutschland ein Glasfasernetz von 575.000 Kilometern Länge. In Deutschland versorgt das Unternehmen rund 34 Millionen Haushalte mit bis zu 100MBit/s im Download. Dazu kommen bundesweit rund 2,2 Millionen Haushalte, die über Glasfaser angebunden sind und bis zu 1 Gigabit pro Sekunde bekommen können. Durch massiven Glasfaserausbau will die Telekom in den kommenden Jahren ihren Beitrag dazu leisten, dass bis 2030 jeder Haushalt im Bundesgebiet über einen hochmodernen Glasfaser-Anschluss verfügt. Dafür wird der Konzern 2021 erneut mehr als 5,5 Milliarden Euro in Deutschland investieren, sowohl im ländlichen Raum als auch in den Metropolregionen. Bis 2024 werden diese Investitionen sukzessive auf dann 6 Milliarden Euro steigen. Beim Netzausbau setzt die Telekom auf drei Säulen: Den Eigenausbau, staatlich geförderte Programme und Breitbandkooperationen mit Wettbewerbern.

13. März 2021, von Markus 'Markus S.' Schaffarz

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